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Montag, 20. Juli 2009

Der Garten ist eine grüne Oase

Gärten sind eine Wohltat für Augen und Seele. Im niederösterreichischen Tourismus gewinnt ein Spezialangebot in jüngster Zeit immer mehr an Bedeutung: der Gartentourismus. Pro Jahr sollen rund eine Million Menschen die vielen Gartenanlagen in Niederösterreich besuchen. Dabei spannt sich der Bogen der Attraktionen von kleinen Schaugärten bis zu den barocken Prachtanlagen von Schloss Hof oder Stift Melk.

An einer noch besseren Vernetzung zwischen dem vorhandenen Angebot an gärtnerischen Kostbarkeiten und dem Ausflugstourismus in Niederösterreich wird gearbeitet. So enthält z.B. auch das Angebot der Niederösterreichcard einige Angebote zum Thema Garten. Am bekanntesten wohl die "Garten Tulln" mit dem spektakulären Baumwipfelweg.

Montag, 28. Juli 2008

Fortbestand von Almen und Weiden ist wichtig

die Verdichtung und
Verbauung ist ein großes Problem! Jährlich würden dadurch in Österreich rund 5.500 Hektar
Fläche verloren gehen. Eine kontinuierliche Abnahme
landwirtschaftlicher Nutzflächen erfolgt auch durch eine Zunahme der
Waldflächen sowie durch die Abnahme von Grünland.

Diesen Entwicklungen begegne man in Niederösterreich mit einer
Vielzahl von Maßnahmen und Projekten, so der Landesrat. "Eine Reihe
von Leistungsabgeltungen wie die Ausgleichszulage im Berggebiet, ÖPUL
und Ökopunkte, Projekte über den Landschaftsfonds, Initiativen wie
‚So schmeckt NÖ', Aktivitäten des Alm- und Weidewirtschaftsvereins
sowie der NÖ Agrarbezirksbehörde sichern den Fortbestand von Weiden
und Almen", meinte Plank.

Als ein weiteres in diesem Zusammenhang wichtiges
niederösterreichisches Projekt bezeichnete Plank das
Landschaftsfondsprojekt "Alm und Weide", bei dem bislang elf Projekte
gefördert wurden. Hier stünden bis 2010 insgesamt 150.000 Euro
Fördermittel zur Verfügung. Von Bedeutung seien vor allem auch
projektorientierte Förderungen bzw. die Schaffung neuer Weideflächen
insbesondere im nördlichen Niederösterreich, die Abhaltung von
Weidefesten oder auch die finanzielle Unterstützung von Einzäunungen
sowie von Fang- und Behandlungseinrichtungen für das Vieh.
In Niederösterreich gibt es derzeit rund 6.000 Hektar "bereinigte
Weideflächen", im so genannten "Almkataster" sind aktuell rund 130
Weiden angeführt. Von den österreichischen Almen befinden sich zwar
nur ein bis zwei Prozent in Niederösterreich, die Bedeutung der
niederösterreichischen Bergbauern sei jedoch ungleich größer, betonte
Plank. Auf den heimischen Almen sind momentan etwa 10.000 Tiere zu
finden. "Die Almen sind nicht nur ein landwirtschaftlicher Faktor,
sondern beleben auch den Tourismus und stärken Regionalität und
Saisonalität", so Plank abschließend.

Freitag, 25. April 2008

Konzertveranstaltungen in Niederösterreich

Anlässlich des 100. Geburtstages von Lionel Hampton findet am Freitag, 25. April, ab 20 Uhr im VAZ St. Pölten eine "Lionel Hampton Gala" statt, für die Vibraphonist Martin Breinschmid und die Broadway Big Band rund um Gerhard Aflenzer ein Programm rund um Hits wie "Avalon", "Hamp's Boogie", "Midnight Sun" oder "Memories of You" zusammengestellt haben. Nähere Informationen und Karten beim VAZ unter 02742/714 00, e-mail ticket@vaz.at und http://www.vaz.at/.

Im Bühnenwirtshaus Juster in Gutenbrunn kommt es am Freitag, 25. April, um 20 Uhr zur Premiere von "Syndikus, Kyselak & Simandl", dem neuen Programm der Formation Zur Wachauerin, in dem Michael Bruckner, Fabian Pollack und Wolfgang Kühn Sagen, Mythen und Legenden der Wachau und des Waldviertels sowohl textlich als auch musikalisch in neues Gewand kleiden. Nähere Informationen und Karten beim Bühnenwirtshaus Juster unter 02874/6253, e-mail tickets@buehnenwirtshaus.at und http://www.buehnenwirtshaus.at/.

Swing, Jazz und Pop spielt das Saxophon-Quartett Saxofun unplugged am Freitag, 25. April, ab 21 Uhr im Alten Depot in Mistelbach. Nähere Informationen und Karten beim Alten Depot Mistelbach/Verein Erste Geige unter 02572/3955, e-mail erste.geige@gmx.at, members.aon.at/cafedepot.

Das Warehouse St. Pölten veranstaltet am Freitag, 25. April, ab 22 Uhr bei freiem Eintritt eine "Electronic Night" mit Minimal, Breakbeats, Drum'n'Bass, Jungle, Psytrance und Goa. Am Samstag, 26. April, machen dann Mono & Nikitaman ab 21 Uhr Station im Warehouse und präsentieren ihr neues Album "Außer Kontrolle". Nähere Informationen und Karten beim Warehouse St. Pölten unter 02742/714 00-630, e-mail info@w-house.at und http://www.w-house.at/.

Auszüge aus Rossinis "Il barbiere di Siviglia", Puccinis "La Bohème", Bizets "Carmen", Verdis "Don Carlo" und "La Traviata", Delibes "Lakme" u. a. bringt eine "Opernnacht" am Samstag, 26. April, ab 20 Uhr im Reichensteinhof Poysdorf. Karten an der Abendkassa; nähere Informationen beim Verein Gstettenbühne Poysdorf unter 02552/2355 und http://www.poydium.at/.

Montag, 7. April 2008

April-Programm der Österreichischen Filmgalerie in Krems

Von "Jesus in Ottakring" bis zum "Kino im Kopf"

Mit einer "Austriazone", in der Wilhelm Pellerts Film "Jesus von Ottakring" aus dem Jahr 1976 gezeigt wird, startet morgen, Donnerstag, 3. April, das April-Programm des Kinos im Kesselhaus der Österreichischen Filmgalerie in Krems. Überdies zu sehen sind in diesem Monat "Der Krieg des Charlie Wilson" (USA 2007), "Tuyas Hochzeit" (China 2006), "An Ihrer Seite" (Kanada 2006), "Freigesprochen" (Österreich 2007), "Mein bester Freund" (Frankreich 2006), "Hotel Very Welcome" (Deutschland 2007), "St. Jacques, Pilgern auf Französisch" (Frankreich 2005), "Heimatklänge" (Schweiz 2007) und "There Will Be Blood" (USA 2007). Dazu kommen ein Filmfrühstück mit "Die Fälscher" am 13. April sowie eine "Kinderzone" mit "Mozart in China" am 27. April.

Am 26. April wird dann die Ausstellung "Kino im Kopf - Träume, Triebe und Täter im Film" eröffnet, die sich bis 26. Oktober dem Spannungsfeld zwischen Film und Psychologie widmet. In inszenierten Erlebnisräumen können sich die BesucherInnen dabei im Selbstversuch "auf die Couch legen", in einem "Tränenkabinett" mit Hollywood-Melodramen ihren Emotionen freien Lauf lassen, in filmische Welten von Traum- und Rauschsequenzen eintauchen, seelische Abgründe von Serienmördern erforschen oder sich der eigenen Schaulust filmisch hingeben.

Die begleitende Filmschau im Kino im Kesselhaus bringt Werke von Alfred Hitchcock, Woody Allen, David Lynch u. a. So ist bereits am 27. April in einem Filmfrühstück Woody Allens "Der Stadtneurotiker" aus dem Jahr 1977 zu sehen.

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Donnerstag, 27. März 2008

Indianer - Ureinwohner Nordamerikas - auf der Schallaburg

Indianerwochenende am 29./30. März als Auftakt

Dass Indianer mehr sind als romantisch-mythische Gestalten, die in Tipis wohnen, Pfeile schießen und Friedenspfeife rauchen, zeigt die Ausstellung "Indianer - Ureinwohner Nordamerikas", die vom 29. März bis 19. Oktober auf Schloss Schallaburg zu sehen ist.

Neben Exponaten des Museums für Völkerkunde in Wien lassen dabei zahlreiche Leihgaben bedeutender europäischer Museen die Welt der Indianer plastisch und authentisch auferstehen: vom ersten Kontakt mit Europäern über religiöse Riten und Bräuche bis zum Tausch der Insel Manhattan gegen Glasperlen. Anhand von Objekten wie einem echten grönländischen Haus, einem Bisonschädel für den Sonnentanz, einem Kajakmodell, Mokassins mit Glasperlenverzierungen, Masken u. a. wird ein von der Vergangenheit bis zur Gegenwart reichender Bogen quer über den nordamerikanischen Kontinent von den Nootka an der Nordwestküste über das Gebiet der Großen Seen im Mittelwesten, Grönland und die Völker des ehemaligen "russischen Amerika" bis zu den Sioux und Apachen gespannt.

Gestartet wird die Schau mit einem Indianerwochenende am 29./30. März, bei dem junge und ältere Indianerfans im Rahmen eines großen Familienfestes jeweils von 10 bis 18 Uhr die Welt der Indianer näher kennen lernen können: Nicki Buffalo Child und andere Nachkommen der nordamerikanischen Ureinwohner erzählen über das Leben der heutigen Indianer, ihre Traditionen und Bräuche; Kurzanimationsshows zeigen Szenen aus der indianischen Geschichte; Thomas Jeier präsentiert sein Werk "Das große Buch der Indianer". Dazu kommt ein Tipidorf inklusive Bogenschießen, Verköstigung am Lagerfeuer, einer Powwow-Show mit indianischer Musik und Tanz sowie Reitvorführungen zur Jagd- und Kriegskunst der Indianer. Ein eigenes Kinderprogramm lädt zu diversen Spiel- und Bastelstationen wie Schminken, Tanzen, Trommeln, Ponyreiten und Bogenschiessen sowie zu Geschichten aus der Welt der Indianer.

Das Tipidorf wird während der gesamten Ausstellungsdauer bestehen bleiben und an Wochenenden sowie Feiertagen für Spiel und Spaß für die ganze Familie sorgen. Ein spezieller Kräutergarten will den Besuchern die indianischer Heil-, das Schlossrestaurant die indianische Kochkunst schmackhaft machen. Auch das Rahmenprogramm auf der Schallaburg steht ganz im Zeichen der Indianer: vom Erzählkunstfestival "Fabelhaft! Niederösterreich" am 11. Mai über das Indianermärchen "Die Schattenfänger" mit Nina Blum (ab 24. Mai) und das Naturgartenfest am 31. Mai bzw. 1. Juni bis zum großen Indianerfest am 23./24. August.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertag von 9 bis 18 Uhr. Nähere Informationen bei der Schallaburg Kulturbetriebsges.m.b.H. unter 02754/6317-0

Montag, 4. Februar 2008

Verdienste für die Entwicklung von Grafenegg

Ehrenbürgerschaft von Grafenegg für LH Pröll
Immer mehr das kulturelle Herzstück des Landes

In Würdigung seiner Verdienste für die Entwicklung von Grafenegg erhielt Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gestern, 30. Jänner, im Schloss Grafenegg die Ehrenbürgerurkunde der Marktgemeinde Grafenegg. Besonders erfreut zeigte sich der Landeshauptmann dabei über den entsprechenden, Anfang Dezember über Parteigrenzen hinweg einstimmig gefassten Gemeinderatsbeschluss.

Er verstehe diese Auszeichnung als Dank für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Land und der Gemeinde, so Pröll. Die Ehre gelte somit nicht ihm allein, sondern auch der Bevölkerung, die in Grafenegg in den letzten Jahren und Jahrzehnten unglaublich viel bewegt habe. Die Marktgemeinde, 2002 durch das Hochwasser noch in einer hoffnungslos scheinenden Situation, sei gekennzeichnet von einer dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung, von Lebensqualität, sozialer Wärme sowie Heimatgefühl und solcherart symptomatisch für die Entwicklung des Landes zu einem "neuen Niederösterreich".
Grafenegg werde immer mehr zum kulturellen Herzstück des Landes, diese neue Zukunftsperspektive resultiere aus einem guten Miteinander von Schlossverwaltung und öffentlicher Hand. Die Kulturarbeit in Niederösterreich habe bereits bisher viel zur wirtschaftlichen und touristischen Dynamik des Landes beigetragen. Wenn es in dieser Tonart weitergehe, sei die mögliche Ernte dieser Bemühungen heute noch gar nicht abschätzbar, meinte der Landeshauptmann.
Erster Höhepunkt des Jahres 2008 in Grafenegg wird ab 30. April die gemeinsam mit Tulln ausgerichtete Landesgartenschau sein, wobei in Grafenegg der Schwerpunkt - bei freiem Eintritt - auf dem Thema Historische Gärten liegen wird. Am 15./16. August werden Vertreter aus 30 Nationen die 55. Pflüger-WM bestreiten, zu der, inklusive eines umfangreichen Rahmenprogramms, 25.000 bis 30.000 Besucher erwartet werden. Vor der zweiten Auflage des Musikfestivals "Symphonie der Sinne" im August/September wird es ab 20. Juni in Grafenegg erstmals auch einen "Musik-Sommer" geben; das neue Auditorium soll bereits am 17. Mai erstmals bespielt werden.

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