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Donnerstag, 3. April 2008

Wachaubahn soll Betrieb aufnehmen

Völliges Unverständnis herrscht für die Haltung der ÖBB, trotz intensiver Sicherungsarbeiten am Steinbruch Spitz die Wachaubahn nicht wiederzueröffnen und den Fahrbetrieb wieder aufzunehmen, äußert der Kremser SPÖ-Landtagsmandatar Ewald Sacher, Bezirksvorsitzender der SPÖ Krems, massive Kritik an den ÖBB. Zurzeit pendelt die Bahn nur zwischen Krems und Spitz. Der Verkehr darüber hinaus ist eingestellt. "Das Land NÖ hat am Steinbruch in Spitz eine aufwendige Warnanlage finanziert. Warum diese wohl einen Betrieb der Straße und des Radweges sichern soll, nicht aber den Betrieb der parallel verlaufenden Schienenstrecke, muss die ÖBB einmal jemandem erklären", so Sacher. Die Wachau-Strecke - von Krems a.d. Donau bis St. Valentin ist eine wichtige Strecke für den Nahverkehr und den Anschluss der Wachaugemeinden an das überregionale Streckennetz. Ebenso groß ist die Bedeutung für den Tourismus. Der Tourismus ist für die Wachau eine der wichtigsten wirtschaftlichen Grundlagen. Die landschaftliche Schönheit und das reiche historische Erbe der Region stellen dabei das größte Kapital dar. Auch dafür brauchen wir die Bahn.

Freitag, 21. Dezember 2007

Kunst im öffentlichen Raum in Niederösterreich

In Niederösterreich fanden 2007 rund 20 Eröffnungen unterschiedlichster Projekte von Kunst im öffentlichen Raum statt. Realisiert wurde dabei vor allem eine Vielzahl an Platzgestaltungen: angefangen mit einer auf den Boden des Pausenhofes der Berufsschule in Mistelbach geholten Weltkugel von Alois Mosbacher über die Platzgestaltung von Lisa Holzer in Geras bis hin zu dem Kulturhausgarten samt Bühne und Gastronomie-Infrastruktur von sammersstreeruwitz in Gänserndorf und einem multifunktionalen Dorfplatz mit erweitertem Buswartehäuschen von feld72 in Paasdorf.
In Zusammenarbeit mit dem Klangturm St. Pölten bot ein Projekt von Markus Wintersberger und Eberhard Kloke neben einer interaktiven Ausstellung mehrere Performances im Stadtraum von St. Pölten. Im Rahmen der Kooperation mit den "Wellenklängen" in Lunz am See realisierten Julius Deutschbauer und Gerhard Spring eine ihrer letzten Gemeinschaftsarbeiten, den Film "Flüchtlingsdrama am Lunzer See".
Zudem wurde mit dem "Großen Zwiebelchen" von Leo Schatzl in Unterstinkenbrunn heuer erstmals eine Kreisverkehrgestaltung über Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich abgewickelt. Südlich davon entwickelte Sofie Thorsen ein ungewöhnliches Leitsystem für die Region Leiser Berge, die für ihre archäologischen Funde bekannt ist.
Im nächsten Jahr soll es in Niederösterreich wiederum mehr als 20 neue Projekte von Kunst im öffentlichen Raum geben. Die beiden Hauptstandorte sind dabei "Kunst im Garten. Die Garten Tulln" mit Arbeiten von Emese Benczúr, Ines Doujak, Nils Norman, Dan Perjovschi und Klaus Weber sowie "Kunst im Park. Schlosspark Grafenegg" mit weiteren Arbeiten von Catrin Bolt, Werner Feiersinger, Bethan Huws, Elke Krystufek, Little Warsaw, Manfred Pernice und Marjetica Potr

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