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Samstag, 10. Oktober 2009

Niederösterreichs Gärten

Gartenthemen in Niederösterreich besser vermarkten! Eine Forderung der Gartenfreunde. Während der Gartentourismus in Ländern wie Frankreich oder Großbritannien schon lange ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist, mangelt es in weiten Teilen Österreichs noch an der zentralen Vermarktung des Themas. Wie groß das Besucherpotenzial ist, lässt sich auch am Beispiel der Blumeninsel Mainau im Bodensee erkennen, die Jahr für Jahr von rund 1,3 Millionen Gästen besucht wird.

Als bekannte "grüne Ausflugsziele" in Niederösterreich locken u. a. neben Tulln noch die "Arche Noah" und die Kittenberger Erlebnisgärten im Kamptal, die historischen Stiftsgärten von Melk oder Seitenstetten, der Schaugarten der Therme Laa und Grafenegg.

Montag, 20. Juli 2009

Der Garten ist eine grüne Oase

Gärten sind eine Wohltat für Augen und Seele. Im niederösterreichischen Tourismus gewinnt ein Spezialangebot in jüngster Zeit immer mehr an Bedeutung: der Gartentourismus. Pro Jahr sollen rund eine Million Menschen die vielen Gartenanlagen in Niederösterreich besuchen. Dabei spannt sich der Bogen der Attraktionen von kleinen Schaugärten bis zu den barocken Prachtanlagen von Schloss Hof oder Stift Melk.

An einer noch besseren Vernetzung zwischen dem vorhandenen Angebot an gärtnerischen Kostbarkeiten und dem Ausflugstourismus in Niederösterreich wird gearbeitet. So enthält z.B. auch das Angebot der Niederösterreichcard einige Angebote zum Thema Garten. Am bekanntesten wohl die "Garten Tulln" mit dem spektakulären Baumwipfelweg.

Montag, 20. April 2009

Tulln mit der Niederösterreichcard

Fahrt von Wien Spittelau mit der S-BAhn nach Tulln. Großartige ERmäßigung von 60 Prozent mit ÖBB Vorteilscard und Niederösterreichcard. Tulln ist ein niedliches kleines Städtchen mit netten Geschäften im Zentrum. An der Donau gibt es sogar eine Freililuftbühne, die Donaubühne in Tulln. Programm wäre interessant. An der Donau entlang, den Treppelweg, kann man sehr gut spazierengehen.
Jetzt aber auf zur "Garten Tulln". Dieser Gartenausstellung, ein Angebot auch mit der Niederösterreichcard, gilt mein Besuch in Tulln in erster Linie.
Bericht von der Garten Tulln folgt in Kürze.

Donnerstag, 27. März 2008

Indianer - Ureinwohner Nordamerikas - auf der Schallaburg

Indianerwochenende am 29./30. März als Auftakt

Dass Indianer mehr sind als romantisch-mythische Gestalten, die in Tipis wohnen, Pfeile schießen und Friedenspfeife rauchen, zeigt die Ausstellung "Indianer - Ureinwohner Nordamerikas", die vom 29. März bis 19. Oktober auf Schloss Schallaburg zu sehen ist.

Neben Exponaten des Museums für Völkerkunde in Wien lassen dabei zahlreiche Leihgaben bedeutender europäischer Museen die Welt der Indianer plastisch und authentisch auferstehen: vom ersten Kontakt mit Europäern über religiöse Riten und Bräuche bis zum Tausch der Insel Manhattan gegen Glasperlen. Anhand von Objekten wie einem echten grönländischen Haus, einem Bisonschädel für den Sonnentanz, einem Kajakmodell, Mokassins mit Glasperlenverzierungen, Masken u. a. wird ein von der Vergangenheit bis zur Gegenwart reichender Bogen quer über den nordamerikanischen Kontinent von den Nootka an der Nordwestküste über das Gebiet der Großen Seen im Mittelwesten, Grönland und die Völker des ehemaligen "russischen Amerika" bis zu den Sioux und Apachen gespannt.

Gestartet wird die Schau mit einem Indianerwochenende am 29./30. März, bei dem junge und ältere Indianerfans im Rahmen eines großen Familienfestes jeweils von 10 bis 18 Uhr die Welt der Indianer näher kennen lernen können: Nicki Buffalo Child und andere Nachkommen der nordamerikanischen Ureinwohner erzählen über das Leben der heutigen Indianer, ihre Traditionen und Bräuche; Kurzanimationsshows zeigen Szenen aus der indianischen Geschichte; Thomas Jeier präsentiert sein Werk "Das große Buch der Indianer". Dazu kommt ein Tipidorf inklusive Bogenschießen, Verköstigung am Lagerfeuer, einer Powwow-Show mit indianischer Musik und Tanz sowie Reitvorführungen zur Jagd- und Kriegskunst der Indianer. Ein eigenes Kinderprogramm lädt zu diversen Spiel- und Bastelstationen wie Schminken, Tanzen, Trommeln, Ponyreiten und Bogenschiessen sowie zu Geschichten aus der Welt der Indianer.

Das Tipidorf wird während der gesamten Ausstellungsdauer bestehen bleiben und an Wochenenden sowie Feiertagen für Spiel und Spaß für die ganze Familie sorgen. Ein spezieller Kräutergarten will den Besuchern die indianischer Heil-, das Schlossrestaurant die indianische Kochkunst schmackhaft machen. Auch das Rahmenprogramm auf der Schallaburg steht ganz im Zeichen der Indianer: vom Erzählkunstfestival "Fabelhaft! Niederösterreich" am 11. Mai über das Indianermärchen "Die Schattenfänger" mit Nina Blum (ab 24. Mai) und das Naturgartenfest am 31. Mai bzw. 1. Juni bis zum großen Indianerfest am 23./24. August.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertag von 9 bis 18 Uhr. Nähere Informationen bei der Schallaburg Kulturbetriebsges.m.b.H. unter 02754/6317-0

Freitag, 21. Dezember 2007

Kunst im öffentlichen Raum in Niederösterreich

In Niederösterreich fanden 2007 rund 20 Eröffnungen unterschiedlichster Projekte von Kunst im öffentlichen Raum statt. Realisiert wurde dabei vor allem eine Vielzahl an Platzgestaltungen: angefangen mit einer auf den Boden des Pausenhofes der Berufsschule in Mistelbach geholten Weltkugel von Alois Mosbacher über die Platzgestaltung von Lisa Holzer in Geras bis hin zu dem Kulturhausgarten samt Bühne und Gastronomie-Infrastruktur von sammersstreeruwitz in Gänserndorf und einem multifunktionalen Dorfplatz mit erweitertem Buswartehäuschen von feld72 in Paasdorf.
In Zusammenarbeit mit dem Klangturm St. Pölten bot ein Projekt von Markus Wintersberger und Eberhard Kloke neben einer interaktiven Ausstellung mehrere Performances im Stadtraum von St. Pölten. Im Rahmen der Kooperation mit den "Wellenklängen" in Lunz am See realisierten Julius Deutschbauer und Gerhard Spring eine ihrer letzten Gemeinschaftsarbeiten, den Film "Flüchtlingsdrama am Lunzer See".
Zudem wurde mit dem "Großen Zwiebelchen" von Leo Schatzl in Unterstinkenbrunn heuer erstmals eine Kreisverkehrgestaltung über Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich abgewickelt. Südlich davon entwickelte Sofie Thorsen ein ungewöhnliches Leitsystem für die Region Leiser Berge, die für ihre archäologischen Funde bekannt ist.
Im nächsten Jahr soll es in Niederösterreich wiederum mehr als 20 neue Projekte von Kunst im öffentlichen Raum geben. Die beiden Hauptstandorte sind dabei "Kunst im Garten. Die Garten Tulln" mit Arbeiten von Emese Benczúr, Ines Doujak, Nils Norman, Dan Perjovschi und Klaus Weber sowie "Kunst im Park. Schlosspark Grafenegg" mit weiteren Arbeiten von Catrin Bolt, Werner Feiersinger, Bethan Huws, Elke Krystufek, Little Warsaw, Manfred Pernice und Marjetica Potr

Gartenshop

Montag, 29. Oktober 2007

Neue Tourismus-Plattform für Niederösterreichs Gärten

Wertschöpfung für das Land Niederösterreich

Neben der Kultur und dem Wein, neben Radwegen und Golfplätzen sollen nun auch die heimischen Gärten verstärkt für den Tourismus genutzt werden. Zusammen mit der Wirtschaftsagentur ecoplus starteten kürzlich Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka die neue Plattform "Die Gärten Niederösterreichs", die insgesamt 24 Gärten vom Archäologischen Park Carnuntum bis zum Stift Zwettl, von der Arche Noah über die Amethyst Welt Maissau bis zum Schloss Laxenburg vereint.

Für Gabmann sind die Gärten ein zusätzlicher Impuls, damit Niederösterreich bis 2010 sein Ziel von sieben Millionen Gäste-Nächtigungen erreichen kann: "Wir rechnen aus dem Garten-Tourismus mit einer stark wachsenden Wertschöpfung für das Land." Schon jetzt ziehen die Mitgliedsbetriebe der neuen Plattform jährlich rund 1,5 Millionen Besucher an. Man könne damit rechnen, so Gabmann, dass die Ausgaben der Gäste im Rahmen ihrer Aufenthalte rund 75 Millionen Euro pro Jahr ausmachen. Auch auf dem Arbeitsmarkt werde die Garten-Initiative spürbar sein, zeigt sich Gabmann überzeugt.

Auch für Sobotka steht fest, dass mit dieser Plattform und mit der Tourismusinitiative das Thema Garten "auf eine neue Ebene gehoben wird. Wir wollen das mitteleuropäische Garten-Kompetenzzentrum werden". Mit der Landesgartenschau 2008 in Tulln und Grafenegg trete Niederösterreich den Beweis an, dass ökologisches Gärtnern auch in Großanlagen funktioniere. Für 2010 sei dann ein "Festival der Gärten" im südlichen Wiener Umland geplant, 2012 werde die nächste Landesgartenschau in Baden stattfinden.

Die Plattform "Die Gärten Niederösterreichs" setzte schon in den letzten Tagen auf der deutschen Bundesgartenschau erste Marketingaktivitäten, auch zahlreiche Reiseveranstalter wurden bereits mit den neuen Garten-Informationen versorgt. Nähere Informationen: www.diegaerten.at